2016 „Kei Stugg“

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Beschrieb
Um Theater zu spielen, braucht man eine spannende Geschichte, ein gutes Drehbuch, ein passendes Stück eben. Das finden auch verschiedene Darsteller des ehemaligen Wagentheaters. Schnell ist man zwar motiviert mit dem Wagen wieder auf Tournee zu gehen, aber was für ein Bühnenstück zur Aufführung gelangen soll, darüber ist man sich ziemlich uneinig. Man versucht es mit Klassikern der Weltliteratur, bemüht sich zwar redlich und scheitert dennoch. Immer wieder passieren unvorhergesehene Dinge, es kommt etwas dazwischen, es läuft etwas schief und die Aufführungen werden abgebrochen. Langsam wird dann auch die Zeit knapp und man hat immer noch kein Stück. Am Ende ist die Ernüchterung gross und die Spieler lassen dem Frust freien Lauf. Hätte man bloss! Wäre doch nur …! Ein Ende im Chaos? Doch auch da nimmt die Geschichte einmal mehr eine überraschende Wende. Mit Wortwitz und feinen Anspielungen werden Szenen ad absurdum geführt. Das Stück jongliert mit Versatzstücken der Commedia dell’arte, strotzt vor komischen Verdrehungen, schlägt Purzelbäume und dazwischen blinzelt auch immer wieder das Ernste herein. Auch im Leben hat man Wünsche, Träume, Hoffnungen und auch wenn nicht alles so kommt, nicht so gelingt, ist es am Schluss doch Leben, wir müssen es bloss als das wahrnehmen. Kein Stück, aber trotzdem ein richtiges Theater.

Mitwirkende
Text und Regie: Stephan Wildhaber

Spieler: Tatjana Bänziger, Emil Furrer, Ruedi Gloor, Nadia Good, Hans Jakob Hunger, Lilian John, Jasmin Kalberer, Othmar Kuster, Doris Linder, Erwin Marmet, Martin Marmet, Rebecca Neyer, Susanne Neyer, Erich Rösli, Marc Stucky, Christoph Züllig

Festwirtschaft: Toni Valaulta und Team

Transport: Ruedi Gloor

Technik: Philipp Walthert

Musik: Enrico Lavarini (Komposition), Irene Gliott-Kalberer (Klarinette), Markus Sievi (Klarinette), Beda Ackermann (Klarinette), Marlies Utzinger (Akkordeon), Janis Lutz (Kontrabass)

Souffleur: Ivo Linder